Zerebralparese: Infos für Kita, Schule & Therapie an einem Ort

Viele Beteiligte, verstreutes Wissen

Bei einer Zerebralparese arbeiten viele zusammen: Eltern, Kita oder Schule, Schulbegleitung, Physio-, Ergo- und Logopädie, manchmal Pflege und Fahrdienst. Jede Stelle braucht andere Ausschnitte — Motorik, Hilfsmittel, Kommunikation, Handgriffe bei Transfer und Essen. Heute steht das in Berichten, Ordnern und Köpfen, und Eltern koordinieren die Übergabe bei jedem Wechsel selbst.

Gerade Transfer, Lagerung und Ernährung sind Dinge, die man richtig machen muss — nicht durch Ausprobieren lernen sollte.

Was bei Zerebralparese in den Steckbrief gehört

  • Motorik & Mobilität: wie sich dein Kind fortbewegt, was es allein kann, wo Unterstützung nötig ist.
  • Hilfsmittel: Rollstuhl, Orthesen, Stehständer, Kommunikationshilfe — und ihr Einsatz.
  • Transfer & Lagerung: sichere Handgriffe, Positionierung, Sitz.
  • Essen & Schlucken: Konsistenzen, Hilfen, Aspirationsrisiko, worauf zu achten ist.
  • Kommunikation: wie dein Kind sich ausdrückt und versteht.
  • Therapieziele: aktuelle Schwerpunkte, die im Alltag mitgetragen werden sollen.

Wie InkluCard hier konkret hilft

Du bündelst dieses vielschichtige Wissen einmal und gibst es passgenau frei: die Schulbegleitung sieht Transfer und Kommunikation, die Kita die Hilfsmittel, der Fahrdienst nur das Nötige. Über den QR-Code am Armband sind wichtige Handgriffe und Notfallhinweise im Zweifel sofort da. Und ändert die Therapie etwas, ist der neue Stand überall gleichzeitig aktuell — statt in einem Bericht, den nur eine Stelle kennt.

Selbsthilfe & weiterführende Infos: bvkm.de

Häufige Fragen

Häufige Fragen

Was sollte die Einrichtung bei Zerebralparese wissen?

Wie sich die CP bei deinem Kind auswirkt: Motorik und Mobilität, benötigte Hilfsmittel, wie kommuniziert wird, was bei Lagerung, Transfer, Essen und Toilette hilft, und was Physio- und Ergotherapie gerade anstreben. Das gehört strukturiert und aktuell hinterlegt.

Wie werden Hilfsmittel und Handgriffe richtig übergeben?

Konkrete Hinweise zu Rollstuhl, Orthesen, Kommunikationshilfen sowie zu Transfer und Lagerung liegen im Steckbrief — so machen es auch neue Betreuungspersonen von Anfang an sicher, nicht nach Versuch und Irrtum.

Wie bleiben Therapieziele für alle sichtbar?

Du hinterlegst aktuelle Ziele aus Physio, Ergo und Logopädie zentral; Kita, Schule und Schulbegleitung ziehen am selben Strang statt mit veralteten Berichten zu arbeiten.

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Hinweis: InkluCard ist ein Organisations- und Kommunikations-Werkzeug, keine medizinische Beratung. Diagnosen und Behandlungsentscheidungen treffen ausschließlich Ärzt:innen und Fachpersonal. InkluCard hilft dir nur dabei, bereits vorhandene Informationen strukturiert weiterzugeben.